„Gut Pfad“ – schön dass Du da bist!

Bei den 29ern bieten wir für unsere Kids zwischen 7 und bis 21 Jahre viel Spaß, Action und Outdoor-Aktivitäten. Vom Umgang mit Seil und Werkzeug, gemeinsamen Kochen über dem offenen Feuer bis hin zu Übernachtungen unter freiem Himmel, kann man bei uns jede Menge Spaß und Abenteuer erleben. Auf Zeltlager mit unserer Gruppe in Österreich aber auch auf großen Lagern mit PfadfinderInnen aus aller Welt gibt es viele Möglichkeiten, neue Freundschaften zu schließen. PfadfinderleiterInnen sowie FunktionärInnen sind für ihre Aufgabe gut ausgebildet und engagieren sich absolut ehrenamtlich.

Einmal wöchentlich treffen wir uns in unserem schönen Heim mit Garten zum Heimabend.

In welche unserer Altersstufe Du passt, kommt auf Dein Alter an.
Wir treffen uns zu folgenden Zeiten:

7-10 Jahre

Wichtel (Mädchen): Mittwoch, 17.15-19.00, Wölflinge (Buben): Dienstag, 17.30-19.00

10-13 Jahre

Guides/Späher:
Donnerstag, 18.15-20.00

13-16 Jahre

Caravelles/Explorer:
Mittwoch, 19.15-21.00

16-21 Jahre

Ranger/Rover:
Montag, 19.15-21.15

Ein Schnupperbesuch ist jederzeit möglich - Saisonstart im September

Bitte beachte, dass es in den Schulferien keine Heimabende gibt.


Die Heimabende im Pfadfinderjahr 2019/20 starten in der zweiten Septemberwoche. Ab da könnt ihr wieder jederzeit zum Schnuppern vorbeikommen.

Bitte einfach zum jeweiligen Heimabend vorbeischauen - ihr seid herzlich willkommen. :)


Noch Fragen? Schau doch mal in der Rubrik „Wie werde ich PfadfinderIn“ oder melde dich bei uns!

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PfadfinderInnen und der "Klimastreik" von Fridays for Future

Unter dem Motto "Unsere Zukunft steht auf dem Spiel" finden am Freitag auch in Österreich regelmäßig Proteste statt. Der Bundesverband der Pfadfinder und Pfadfinderinnen (PPÖ) hat in einem Offenen Brief seine Unterstützung dargelegt. Es ist unbestreitbar, dass die Anliegen des Klima- und Umweltschutzes mit unseren Werten als PfadfinderInnen übereinstimmen. Daher haben wir auch in unsere Gruppe diskutiert, ob wir die Streik- bzw. Demo-Aufrufe von "Fridays for Future Austria" unterstützen. Wir wollen an dieser Stelle transparent machen, dass es verschiedene Standpunkte in unsere Gruppe dazu gibt, die wir hier darstellen wollen. Wir sind zusammen bunt - auch in unseren Meinungen und bitten daher, dies als Debattenbeitrag zu sehen.

Brief der PPÖ

Zwei Meinungen zum "Klimastreik"

Warum wir trotzdem hingehen

Wenn ArbeitnehmerInnen streiken, schadet das den ArbeitgeberInnen. Wenn SchülerInnen streiken, schadet das den…SchülerInnen. Zugegeben, die Art des Protests ist fraglich. Man will unterstellen, dass sie dazu dient, mehr SchülerInnen auf die Straße zu bringen, weil jede Gelegenheit nicht in die Schule gehen zu müssen gerne wahrgenommen wird.

Warum wir trotzdem hingehen? Als PfadfinderInnen ist es unsere Aufgabe, die Umwelt zu schützen und Kindern und Jugendlichen zu zeigen wie sie Verantwortung für sich selbst, Gesellschaft und Umwelt übernehmen können. Bei den weltweiten „Fridays for Future“ Protesten, kann sich jede/r einsetzen und erfahren wie es ist, Verantwortung für etwas zu übernehmen, das größer ist als man selbst – im Sinne der weltweiten Verbundenheit.
Was aber, wenn man erst 12 Jahre alt ist, die Eltern arbeiten und unsicher sind ob sie dieses Schule schwänzen gutheißen sollen? Und alleine dürfte man sowieso nicht hingehen?

In diesem Fall sind alle froh, wenn die PfadfinderInnen ihrer Rolle gerecht werden, die Eltern beruhigen indem sie hinter den Protesten stehen und den gemeinsamen Einsatz für unsere Zukunft ermöglichen. Diese Erfahrung ist eine Lehre für´s Leben, für die man guten Gewissens die eine oder andere Schulstunde sausen lassen kann. Wir würden auch lieber Samstagnachmittag protestieren gehen. Zwingend mit dem Strom zu schwimmen ist sonst ja nicht unser Ding, in diesem Fall aber rechtfertigt der Zweck die Mittel. (Pia Spilauer, GuSp Leiterin)

Moralisch richtig, faktisch fraglich

Es steht völlig außer Frage: Das Anliegen, für den Klima- und Umweltschutz einzutreten ist ein wichtiger Kernbereich unserer Werte. Wir sind durch unser Versprechen geradezu dazu verpflichtet, die Welt besser zu verlassen als wir sie vorgefunden haben. Davon kann derzeit, global gesprochen, keine Rede sein. Das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen ist daher nötig. Die Frage ist nur: Wie?

Als PfadfinderInnen-Organisation war es schon immer wichtig, dass wir Menschen vereinen auch wenn sie politisch verschieden denken. Diese Überparteilichkeit und Neutralität ist kein Luxus sondern unabdingbarer Wert: Wenn wir damit beginnen, als Verband von oben politische Richtungen vorzugeben, überschreiten wir rote Linien. Wir schließen Menschen aus, etwa weil sie andere Prioritäten haben oder einen anderen Weg zur Verbreitung unserer Werte bevorzugen.

Dass Spitzen-FunktionärInnen unserer Bewegung unsere (großteils minderjährigen) Mitglieder zu "Streiks" aufrufen oder eine politisch klar verortbare Agenda ohne vorherige Diskussion mit der Basis zur Leitlinie erklären, erfüllt mich persönlich mit Unbehagen. Man muss auch kein Law-and-Order-Fan sein, wenn man es unbefriedigend findet, dass offiziell unterstützte Demos so angesetzt werden, dass sie nur unter Missachtung der Schulpflicht besucht werden können. Auch die damit verbundene verbale Verwässerung des Streikbegriffs (immerhin ein hart erkämpftes Mittel des Arbeitskampfes) muss nicht allen gefallen. In Summe macht es das für uns als Gruppe schwer, uns dieser Empfehlung anzuschließen. (Bernhard Baumgartner, ER-Obmann)

Wir freuen uns über Deine Spende!

Derzeit machen wir einen schönen neuen Boden und kaufen neue Möbel für unser Heim.
Wenn Du uns dabei gerne unterstützen möchtest, freuen wir uns sehr.

Du hast Fragen zu unserer Pfadfindergruppe?

Dann freuen wir uns auf Deine Nachricht! Du kannst uns per E-Mail, Telefon oder mittels diesem Kontaktformular erreichen. Wir werden so rasch wie möglich mit Dir Kontakt aufnehmen!

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